Selbstführung bedeutet, der ganzen Schule zuzuhören und eine Richtung zu wählen, ohne erst die Zustimmung jedes Teils abzuwarten.
In der Schule
Der Schulleiter koordiniert Signale aus Körper, Verstand, Emotionen, Verbundenheit und Energie und bleibt dabei mit Werten und Kontext verbunden.
Im Alltag
Der Körper ist müde, die Sekretärin sagt Kritik voraus und ein Schüler möchte dem Gespräch ausweichen. Der Schulleiter bringt sie nicht zum Schweigen, sondern nutzt ihre Informationen, um Zeitpunkt, Worte und Grenzen zu wählen.
Manchmal bedeutet Führung, den Plan zu ändern, wenn neue Erkenntnisse dazukommen. Mit der Wirklichkeit im Einklang zu bleiben zählt mehr, als die gestrige Entscheidung zu verteidigen.
Systemverbindungen unter Belastung
Selbstführung koordiniert die ganze Schule. Unter Belastung kann eine dringliche Stimme die Führung übernehmen, doch das bedeutet nicht, dass das System kaputt ist. Regulation schafft genügend Raum, um zuzuhören, den Kontext einzubeziehen und eine nächste Richtung zu wählen, die kein einzelner Teil allein finden könnte.
Wichtige Nuance
Selbstführung bedeutet nicht, sich selbst zu beherrschen. Dazu gehören Grenzen, Ungewissheit, Wiedergutmachung, Kursänderungen und die Bitte um Hilfe. Verbundene Pfade: Der Schulleiter · Werte · Wahl · Verantwortung · Regulationsschleife
Selbstführung bedeutet, mit eigener Handlungsfähigkeit zu koordinieren, nicht mit Gewalt zu kontrollieren.