Überzeugungen sind Ideen, die die Schule als verlässliche Beschreibungen ihrer selbst, anderer Menschen oder der Welt kennengelernt hat.
In der Schule
Überzeugungen helfen, Unsicherheit zu verringern und schnelle Entscheidungen zu lenken. Sie können aus wiederholten Erfahrungen, wichtigen Beziehungen, Kultur, Identität und Lektionen stammen, die auf dem Dachboden gespeichert sind.
Im Alltag
Ein kritischer Kommentar trifft auf eine alte Überzeugung: Ich mache das immer falsch. Der aktuelle Fehler wird zum Beleg für eine Regel, die schon auf dem Dachboden bereitlag.
Später liefern wiederholte Erfahrungen mit Lernen, Wiedergutmachung und neuen Versuchen Informationen, die nicht zur alten Regel passen. Die Überzeugung verschwindet vielleicht nicht, steht aber nicht mehr allein da.
Systemverbindungen unter Belastung
Überzeugungen helfen dem VERSTAND, Erfahrungen schnell einzuordnen, und können EMOTIONEN, VERBUNDENHEIT und SINN beeinflussen. Bei hoher Belastung wirken vertraute Regeln oft besonders überzeugend. Um sie zu aktualisieren, braucht es meist gegenwärtige Belege und gelebte Erfahrungen, keine erzwungene positive Aussage.
Wichtige Nuance
Eine Überzeugung kann jahrelang nützlich bleiben oder überholt sein. Der Schulleiter kann prüfen, ob eine alte Regel noch zu den gegenwärtigen Belegen passt. Verbundene Pfade: Der Dachboden · Die Lehrer · Selbstverstehen · Feststecken
Überzeugungen sind erlernte Landkarten. Auch nützliche Landkarten lassen sich aktualisieren.