Kommunikation ist der Austausch von Informationen durch Worte, Tonfall, Mimik, Zeitpunkt, Schweigen und Verhalten.
In der Schule
Der Postbote überbringt, was gesendet wird, während die Sekretärin deutet, was ankommt. Da jede Schule ihre eigene Geschichte und Verfassung hat, können Absicht und Wirkung auseinandergehen.
Im Alltag
Du schreibst: „Na schön, mach, was du willst“, und willst damit das Gespräch beenden. Die andere Schule nimmt die Worte, den Zeitpunkt und den Tonfall wahr und ergänzt die Botschaft um ihre eigene Geschichte.
Ein klärender Satz kann dem Gespräch eine andere Richtung geben: „Ich bin still, weil ich Zeit brauche, nicht weil ich dich bestrafen will.“ Das garantiert keine Einigkeit, gibt dem Postboten aber bessere Informationen mit.
Systemverbindungen unter Belastung
Kommunikation verbindet VERBUNDENHEIT mit VERSTAND und EMOTIONEN. Unter Belastung werden Botschaften kürzer, schneller oder abwehrender, und Deutungen füllen die Lücken. Regulation kann bedeuten, den richtigen Zeitpunkt zu wählen, konkret zu sein, nachzufragen, was angekommen ist, und anzuerkennen, dass eine perfekte Übermittlung unmöglich ist.
Wichtige Nuance
Klare Kommunikation gelingt oft besser, wenn Beobachtung, Deutung, Bedürfnis und Bitte nicht zu einer einzigen Aussage verschmelzen. Verbundene Pfade: Der Postbote · Die Sekretärin · Grenzen · Beziehungsschleife
Kommunikation besteht nicht nur darin, was eine Schule sendet, sondern auch darin, was eine andere Schule empfängt und daraus macht.